Aktiv Schule gestalten - BetreuerInnen - Team

Im Schuljahr 2011/2012 besteht das BetreuerInnenteam aus 5 Betreuerinnen und einem Betreuer sowie aus engagierten Eltern, die regelmäßig im Schulalltag unterstützend mitwirken.

Im Primariabereich teilen sich drei BetreuerInnen die Bereichsbetreuung auf, und eine Betreuerin ist hauptsächlich mit der Begleitung eines unserer Kinder mit besonderen Bedürfnissen betraut.

Die Sekundaria wird hauptsächlich von einer Betreuerin begleitet, wobei auf ein Austausch und die Verbindung zwischen Primaria und Sekundaria auch geachtet wird, indem die Sekundaria-Lehrerin auch in der Primaria, und umgekehrt Primaria-Lehrerinnen in der Sekundaria Projekte anbieten und begleiten.

Im Schulalltag

Die BetreuerInnen begleiten und beobachten die Kinder in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung, und agieren dabei gegenwärtig und aufmerksam im Sinne von "hilf mir, es selbst zu lernen".

Dies verlangt eine intensive Auseinandersetzung mit einer immer neuen, sich verändernden Ist-Situation, in der auch die BetreuerInnen zu immer neuen Erkenntnissen kommen. Die Reflexion der Schulvormittage geschieht durch den Austausch persönlicher Wahrnehmungen der einzelnen BetreuerInnen - von einzelnen Kindern oder Gruppenprozessen. Wenn spezielle Bedürfnisse auftauchen, wird gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten gesucht und die vorbereitete Umgebung verändert und erweitert. Eine monatliche Supervision bietet dem BetreuerInnenteam eine strukturierte Reflexionsmöglichkeit. Auch die wöchentlichen Teambesprechungen am Nachmittag schaffen Platz für diesen Austausch, und für die Besprechung von Organisatorischem, wie das Erstellen des Wochenplans (Arbeitsgruppen, Ausflüge, Schwimmbadbegleitung) oder die Vorbereitung von Projekten (Koordination BetreuerInnen - Eltern - Fachleute von außen).

Gemeinsam mit den Eltern

Einmal monatlich gestalten die BetreuerInnen einen Elternabend, und zweimal jährlich einen pädagogischen Strukturtag, bei denen aktuelle pädagogische Themen mit den Eltern gemeinsam besprochen werden. Hiebei geht es auch um ein gegenseitiges Befruchten, der Führung eines Dialogs, da wir uns alle in einem ständigen Lernprozess bezüglich der Pädagogik und unseres Umgangs miteinander befinden.

Elterngespräche werden 1 x pro Semester und bei Bedarf angeboten.
An einem festgelegten Nachmittag stehen die BetreuerInnen für Elterngespräche zur Verfügung. Diese Gespräche werden von den Eltern ebenso wie von den BetreuerInnen gewünscht und dienen vorrangig dem Kennenlernen und dem gegenseitigen Austausch der Wahrnehmungen über die Entwicklung des Kindes in der Schule und im Elternhaus.

Vor jedem Gespräch tragen alle BetreuerInnen ihre Erlebnisse mit dem Kind zusammen, sodass die Eltern ein möglichst klares Bild bekommen über die Art und Weise, wie ihr Kind die Angebote in der Schule nutzt, wie es sich fühlt, wie es sich in der Gruppe zurechtfindet...

Treten in der "Dreiecksbeziehung": Eltern, Schule, Kind (JugendlicheR) besondere Bedürfnisse, Erwartungen oder Spannungen auf, bieten Elterngespräche auch die Möglichkeit, sich die Situation in Ruhe anzuschauen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.