Kamera bereit? – Action! – Schnitt!

Die Lindendetektive auf DVD

Den Film können Sie nun auch auf DVD erwerben (Kosten: 10 € + Versandkosten (im Inland 2 €).

Bestellung bei Petra Flieger
petra.flieger~klammeraffe~lindenschule.at

Projektangebot von Birgit Walterskirchen und Filmemacherin Leyla Pirouzi,
dokumentiert von Petra Flieger

Als im Herbst 2007 eine Projektliste aufgehängt wurde, in die sich Kinder eintragen konnten, die einen Film drehen wollten, war die Begeisterung gleich sehr groß. Zehn Kinder wollten mitmachen: Daniel, Elias, Hannah, Jakob, Matthias, Niklas, Leah, Ronja, Silvana und Valentin.

Die Vorbesprechungen

Begleitet von Birgit Walterskirchen und Filmemacherin Leyla Pirouzi fanden im Werkraum die ersten Besprechungen statt. Sollte es ein Liebesfilm werden? Ein Pferdefilm? Oder doch besser eine Verballhornung von Harry Potter? Aber wie waren Flugszenen der HexenschülerInnen machbar?

Eine Abstimmung entschied, dass es ein Detektivfilm werden sollte, und in vielen Besprechungen dachten sich alle gemeinsam eine Geschichte dafür aus: Auf einem Ferienlager wird ein Bub entführt. Vier KinderdetektivInnen spüren die Entführer auf, überwältigen sie und befreien den Jungen.

Die Vorbereitungen

filmarbeiten

Nachdem das Drehbuch geschrieben war, begannen die vielfältigen Vorbereitungen für die Filmaufnahmen. Nicht nur für das Schauspielen, sondern auch für alle technischen Aufgaben z.B. Regie, Ton und Technik wurden die Rollen verteilt. Wo es zu viele InteressentInnen gab, z.B. für die Rolle der KinderdetektivInnen, entschied das Los. Drehorte wurden überlegt, angeschaut und ausgewählt, Requisiten wie Töpfe, Koffer und Zelte gesammelt.

Vor den endgültigen Filmaufnahmen im Hasental übten die DarstellerInnen alle Szenen in der Schule.

Die Filmaufnahmen

Filmaufnahmen im Hasental

Im Juni 2008 wurde schließlich zwei Tage lang gedreht. Wieder mussten die Szenen erst gespielt werden, bevor alles für die Aufnahmen bereit war. Manche Szenen wurden 20mal gedreht, was sehr anstrengend war und enorme Konzentration erforderte. Auch Sito, der Hund von Leyla, spielte mit.

Einmal gab es einen Rollentausch: Die SchauspielerInnen übernahmen die technischen Aufgaben und die TechnikerInnen konnten sich als DarstellerInnen versuchen.

Als am Abend ein gewaltiges Sommergewitter über dem Drehort herunter ging, spülte es die Essensvorräte der Filmcrew im Bach weg. Zum Glück wurde für das Frühstück wenigstens ein Glas Nutella wieder gefunden!

Der Filmschnitt

filmszenen aussuchen

Nach den Sommerferien ging die Arbeit am Film weiter: Gemeinsam wurden Szenen ausgesucht, die anschließend geschnitten werden konnten, es musste passende Musik ausgewählt werden. Alles Arbeiten, die viel Konzentration und Ausdauer erforderten.

Im Dezember 2008 konnte die Filmcrew dann endlich eine Rohfassung der Lindendetektive begutachten. Alle waren schwer begeistert und auch ein bisschen stolz.

Die Präsentation!

Bei der Premiere im Leokino wird der Film zum ersten Mal der gesamten Lindenschule präsentiert.

Weiterlesen: Kinderinterviews und Interview mit den Projektleiterinnen